Speckkäfer

Die Speckkäfer (wissenschaftlicher Name Dermestidae) sind eine Familie der Käfer, die weltweit Verbreitung gefunden hat. Man geht mittlerweile davon aus, dass es mehr als 1000 Arten dieser Familie gibt. Es besteht jedoch noch etwas Unsicherheit. Zum einen weil einige noch nicht gründlich wissenschaftlich beschrieben worden sind, zum anderen da man sich noch nicht sicher, ob sie nur Varianten der gleichen Speckkäfer-Art sind. In Europa gibt es 144 Arten, die 18 Gattungen zuzuordnen sind.

 

 

 

Speckkäfer (Dermestidae)

Hauptmerkmale

 

Speckkäfer werden etwa 1 bis 12 mm groß. Hauptmerkmale sind die oval geformten Körper der ausgewachsenen Exemplare, die meist von Schuppen oder von Setae (aus Chitin bestehende Härchen bei Käfern) bedeckt sind. Für gewöhnlich sitzen ihre keulenförmige Antennen in Vertiefungen am Kopf.

 

Lebensweise

 

Speckkäfer haben sich teilweise in sehr unterschiedlichen Nischen entwickelt und weisen daher eine Vielzahl unterschiedlicher Überlebensstrategien auf. Die meisten von ihnen sind Aasfresser, die trockene Tier- oder Pflanzenmaterialien fressen. Es gibt jedoch auch Parasiten unter ihnen, die nicht von abgestorbenen Geweben leben, sondern ihre Wirte oder deren Eier direkt befallen. Zu ihrer typischen Nahrung gehören jedoch Hautschuppen, Pollen, Haare, Federn und tote Insekten. Oft trifft man Speckkäfer auch in Kadavern von Tieren vor.

Nutzen und Schaden beim Menschen

 

Da sie sehr häufig bei verwesenden Körpern vorzufinden sind, können Forensiker anhand der Entwicklung der Speckkäfer, ihrer Eier und Larven feststellen, wie lange eine Leiche schon an einer bestimmten Stelle liegt. Manche sind auch gefürchtete Schädlinge, die z. B. die Holzstrukturen von Häusern befallen können. In Museen können sie ausgestopfte Tiere oder Insektensammlungen befallen. Teilweise werden sie aber auch von Museen gezielt eingesetzt, um natürliches Gewebe auf natürliche Weise von Knochen zu entfernen.

Wie sind Speckkäfer zu ihrem Namen gekommen

 

Ihren Namen haben sie vermutlich erhalten, da es früher noch keine Kühltechnik gab und man sie häufig bei der Lagerung von Speck und Schinken vorgetroffen hat. Andere Arten haben sich auf bestimmte Tiere spezialisiert und leben in den Nestern der unterschiedlichsten Säugetiere, Vögel, Bienen und Wespen. Der Thaumaglossa hat sich auf die Eier von Gottesanbetern spezialisiert, während Trogoderma Getreide befällt.

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