Brotkäfer oder Bücherwurm, wie schütze ich mich vor dem Schädling?

Brotkäfer, auch unter dem Namen Bücherwurm bekannt, kommt in ganz Europa vor. Seine Larven schädigen neben verschiedensten Lebensmitteln auch Bücher und Papier, wodurch sich der Name Bücherwurm erklärt.

 

Wissenschaftlich Stegobium paniceum genannt, leben diese Schädlinge in ganz Europa. Ihre bevorzugten Stellen zur Eiablage befinden sich an warmen Orten in der Nähe von Lebensmitteln. Jährlich richtet ihr Befall in vielen Lebensmittelbetrieben und Haushalten große Schäden an.

 

Bei alten Häusern lässt sich diese Käferart in Holzbalken, Zwischendecken und/oder im Fachwerk finden. Die Larve des Käfers ernährt sich von verschiedensten Materialien, Lebensmitteln und Werkstoffen ernähren kann.

Was sind Brotkäfer?

 

 

Als mit dem Holzbock verwandt, gehört er mit zur Familie der Nagekäfer. Der Unterschied dieser beiden Arten liegt in ihren Fressgewohnheiten. Der Holzbock frisst ausschließlich Holz und aus Holz gefertigte Artikel, wohingegen der Brotkäfer weit gefächerte Vorlieben besitzt. Vor ihm sind weder Lebensmittel, Kräuter und Tees, noch Holz, Bücher oder Tabak sicher. Als Vorratsschädlinge unterstehen sie keinem Schutz.

Brotkäfer

 (Stegobium paniceum)

Woran erkenne ich Brotkäfer?

 

 

Der Brotkäfer besitzt eine Größe von circa zwei bis drei Millimeter. Er verfügt über einen rot-braun gefärbten Panzer aus Chitin. Die Flügeldecken weisen eine

Wie kann es zu einem Befall mit Brotkäfern kommen?

 

 

Die Käferlarven verfügen über starke Beißwerkzeuge. Ihre Größe von unter einem Millimeter ermöglicht es ihnen, sich durch Tüten und Verpackungen aus Karton oder Papier zu beißen. Auf diese Weise gelangen sie beispielsweise in Mehltüten, Tüten mit Nüssen und anderen Lebensmitteln, die der Endverbraucher einkauft.

 

Einmal unbemerkt mit gekauft, vermehren sich die ausgewachsenen Käfer und ihre Larven befallen weitere, wenig geschützte Lebensmittel.

 

Alte Fachwerkhäuser, Häuser mit alten Dielenböden, Rissen und/oder Nischen in den Wänden bieten dem Bücherwurm eine Unmenge an Nahrungsquellen. Büchereien, Buchsammler und/oder Zeitungssammler gehören ebenfalls zu den bevorzugten Bereiche der Nagekäfer.

 

Des Weiteren fressen sie Getreide, Lebensmittel die Getreide enthalten, Tee, Tabak und trockenes Tierfutter. Ungeschützt in Kunststofftüten, Papierverpackungen oder Kartons aufbewahrt bieten sie den Käfern eine große Auswahl an Nahrung.

 

Als gute Flieger gelingt es ihnen ebenfalls durch Spalten im Mauerwerk, geöffneten Fenstern und Türen in die Wohnungen zu gelangen.

Wie und woran lässt sich ein Befall im Haus feststellen?

 

 

Handelt es sich bei einem Befall um eine transparente Tüte lassen sich die kleinen, hellen Larven gut erkennen. Fraßspuren der Larven an Verpackungen und Kartons oder Papiertüten weisen ebenfalls auf einen Befall hin.

 

Die ausgewachsenen Vorratsschädlinge fliegen auf der Suche nach einem Fortpflanzungspartner durch die Wohnung. Sie lassen sich in durchsichtigen Verpackungen leicht entdecken, speziell nach dem Schlüpfen und beim Suchen nach einem Ausgang. An undurchsichtigen Verpackungen weisen kleine, Stecknadelkopf große Löcher auf einen Befall mit dieser speziellen Käferart hin.

Kann es durch diese Schädlinge zu gesundheitlichen Schäden kommen?

 

 

Die Larven und Käfer selber übertragen keine Krankheiten. Befallene Lebensmittel bieten dagegen eine gute Grundlage für einen Befall mit Milben und/oder Bakterien verschiedenster Art.

 

Es empfiehlt sich betroffene Lebensmittel und Verpackungen zu entsorgen.

Kann ich einem Befall vorbeugen?

 

 

Das kühle Aufbewahren aller Lebensmittel und das regelmäßige Kontrollieren aller Tüten und Verpackungen gehören zu den vorsorglichen Maßnahmen. Als weitere Maßnahmen bieten sich an:

 

  • Regelmäßiges auswaschen der Schränke, beispielsweise mit einem Dampfreiniger und/oder Essigwasser.
  • Lose Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Tee, Tüten-Suppen und ähnliches in fest zu verschließende Gläser aufbewahren.
  • Der Fachhandel bietet Klebefallen und Pheromonfallen an, die dem Tier das Einnisten und Vermehren erschweren. Sie töten zu dem diese Insekten wirkungsvoll ab.
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  • Schädling: Die weißen, bis zu 5 mm langen Larven zerfressen und verunreinigen (ihre Ausscheidungen) die Nahrungsmittel, so dass diese ungenießbar werden.
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Wie lässt sich ein überschaubarer Befall bekämpfen?

 

 

Noch nicht befallene Artikel, für circa zwei Tage in die Tiefkühltruhe gelegt, helfen beim Bekämpfen der Schädlinge. Die Kälte tötet eventuell vorhandene Gelege, Larven und ausgewachsenen Bücherwürmer wirkungsvoll ab.

 

Ebenso wirkungsvoll erweist sich das Einlegen der Artikel in den Backofen. Bei circa sechzig bis achtzig Grad (ohne Verpackung) befreit die Hitze die Waren von den Schädlingen.

 

Bei erwiesenem, überschaubarem Befall eignet sich das Einsetzen von speziellen Wespen, zur biologischen Bekämpfung. Diese sogenannten Lagerzwergwespen lassen sich im Fachhandel erwerben und in der Wohnung aussetzen. Voraussetzung für den Erfolg ist die genaue Bestimmung des Schädlings.

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Wie lässt sich ein hartnäckiger und/oder wiederkehrender Befall bekämpfen?

 

 

In diesem Fall kann nur ein professioneller Schädlingsbekämpfer helfen. Er kann geeignete Mittel einsetzen den Befall einzudämmen und auszumerzen.